Lehre

In der Lehre bietet die Professur regelmäßig Vorlesungen zur "Vergleichenden Regierungslehre" für Bachelorstudierende sowie "Game Theory" und "International Political Economy" für Studierende im Masterstudium Political Science an. Außerdem werden vielfältige Veranstaltungen in den Bereichen Vergleichende Regierungslehre und (internationale) politische Ökonomie, Abschluss- und Examenskolloquien sowie Workshops am CDSS angeboten.

Aktuelle Lehre: HWS 2017
oder direkt im Studierendenportal.

Vergangene Veranstaltungen:

FSS 2017

HWS 2016


oder im Archiv.


Überblick ausgewählter Veranstaltungen

Bachelor

Vorlesung: Einführung in die vergleichende Regierungslehre

Die Vorlesung führt in das politikwissenschaftliche Teilgebiet der Vergleichenden Regierungslehre ein. Schwerpunkte bilden die Methoden der Analyse und des Vergleichs politischer Systeme, politische Institutionen sowie politische Prozesse der Willensbildung und der Entscheidungsfindung.


Proseminar: Die parlamentarische Opposition im internationalen Vergleich

Eine funktionierende parlamentarische Opposition ist eine Grundvoraussetzung jeder pluralistischen Demokratie. Ihre Hauptaufgaben werden häufig mit den Begriffen Kritik, Kontrolle und Alternative umschrieben. Bei der konkreten Umsetzung dieser Aufgaben lassen sich jedoch viele länderspezifische Unterschiede feststellen. In diesem Proseminar wird ein Bogen von der demokratietheoretischen Verankerung des Oppositionsbegriffs, über die ländervergleichende Analyse von parlamentarischer Opposition, bis zur formalen Modellierung und empirischen Überprüfung des oppositionellen Einflusses geschlagen. Neben einem fundierten Verständnis von parlamentarischer Opposition in unterschiedlichen Regierungssystemen, werden in diesem Seminar auch Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens vermittelt und eingeübt. Der Kurs ist für Studierende geeignet, die auch offen für überwiegend englischsprachige Literatur sind.


Hauptseminar: Politische Ökonomie von Entwicklungsstaaten

Dieser Kurs ist eine Einführung in die politische Ökonomie von Entwicklungsländern für Bachelor Studierende. Zunächst soll dabei geklärt werden warum manche Länder arm und andere reich sind und unter welchen Bedingungen Wirtschaftswachstum möglich ist. Der Fokus liegt besonders auf politischen Interessen, die der wirtschaftlichen Entwicklung entgegenstehen können. Dabei wird sowohl das Verhalten von nationalen, als auch internationalen Akteuren berücksichtigt. Ziel des Seminars ist es eine Einführung in die Literatur, ausgewählte Theorien und empirische Untersuchungen zu geben. Als Leistungsnachweis wird erwartet, dass Studierende ein Referat halten, regelmäßig Hausaufgaben machen und am Ende des Semesters eine Hausarbeit schreiben.


Hauptseminar: Wahlsysteme und Repräsentation

In diesem Hauptseminar werden wir uns mit dem Verhältnis von Wahlsystemen und Repräsentation auseinandersetzen. Der Einfluss von Wahlsystemen auf das Parteiensystem ist durch „Duvergers Gesetz" wohl bekannt. Dies hat Konsequenzen für die Repräsentation von Wählerinteressen in verschiedenen Systemen. Doch auch auf Ebene der individuellen Abgeordneten innerhalb eines politischen Systems können sich Wahlsystemanreize unterscheiden und das legislative Verhalten von Abgeordneten beeinflussen. Im Fokus des Seminars steht der Einfluss des Wahlsystems auf das Verhalten von Abgeordneten, Wählern und Parteien sowie auf das Verhältnis zwischen den verschiedenen Akteuren und die Konsequenzen für Politikergebnisse.



Master


Vorlesung: Game Theory

The objective of this course is to provide students with the basics of formal modeling in political science. The course has some breadth in coverage in the sense that it provides a graduate-level introduction and overview to different areas in game theory. It is also narrow in the sense that the emphasis is not on application and model testing but getting trained in reading and writing down formal models. At the conceptual level the course will cover the following topics: preferences and individual choices, decision theory, normal form games, Nash equilibria, extensive form games, subgame perfect equilibria, repeated games, bargaining, games with incomplete and imperfect information, Bayesian perfect equilibria, signalling games. At the substantial level, we will use these concepts to study, as examples, candidate competition, political lobbying, war and deterrence.


Seminar: Legislative Politics

Legislatures are, at least formally, the key policy-making institutions in modern democracies. They represent and aggregate constituent interests, pass laws and approve government budgets, monitor bureaucracies, and, in European-style, parliamentary democracies choose governments. Yet, any single link in this chain of multiple delegations involves reciprocal dependencies and accountablities that put constraints on what actors can do and how they do it. Institutions certainly matter but how and when and to what extent do they shape the way legislators feel, behave and act?
The objective of this course is to prepare you for professional research into legislative politics. The course has some breadth in coverage in the sense that it provides a graduate-level overview of
different areas such as electoral competition, legislative bargaining, coalition formation, information transmission, agenda-setting, legislative organization, voting and cohesion, delegation to bureaucratic authorities, and seminal models used in these areas. It is also narrow in the sense that the emphasis is on approaches that use and apply formal models in these areas. When do legislatures grants discretionary power to bureaucrats and why should they do that at all? What drives legislators' decisions and how does that vary across different types of electoral and parliamentary institutions? The ultimate goal is to identify interesting and important questions in the field, and to think about the ways in which research can be designed to get at those questions. Throughout the semester we will meet to pore over a set of seminal papers and important books. The focus here is on the theoretical argument. What is the substantive argument? What do we have to assume to make the argument? What type of model is used and how do we actually arrive at the conclusions? We will also have a look at one or the other piece that exemplifies empirical strategies and evidence.